Norm der N Gruppe

SPUR N MODULNORM



1. Modulbaurahmen in den Baumaßen 1250 x 600 x 200 mm (18mm Multiplex)
2. 2 Paar Flügelschrauben mit Unterlagscheiben
3. 2 Vierkantstützen aus Edelstahl 30 x 30 mm incl. Befestigungsplatte und Edelstahlschrauben
4. Arnoldgleissystem (alternativ Peco Code 80, farblich behandelt)
5. Heki Gleisbettstreuung Nr. 3173 Porphyr
6. Heki Grasfaser Nr. 3360 Sommerwiese
7. 2 Pakete Übergangsgleisstücke Kato 62 mm lang
8. Kabelbaum incl. SUB C Stecker (noch nicht fertiggestellt)
9. Steuerung rautenhaus digital (selectrix kompatibel), Loks bestückt mit SX- oder Multiprotokolldecodern

Gleisabstand :
1. Gleis 150 mm Gleismittenabstand zur Anlagenvorderseite
2. Gleis 180 mm Gleismittenabstand zur Anlagenvorderseite

Weitere Gleisübergänge sind nach Absprache zulässig und verpflichten den Modulbahner zur Segmentbauweise.
Es wird dann die ständige Präsenz des Moduls bei Veranstaltungen erwartet.

Als Eisenbahnepoche gilt Epoche III

Die Ausarbeitung eines Moduls steht neben den Vorgaben jedem Modulbahner frei.

Soweit unsere kleine, bescheidene Norm, die bei weitem nicht das beinhaltet, was andere Clubs ausgearbeitet haben. Sicher wird der ein oder andere Punkt noch ergänzt werden müssen.
Insbesondere muß noch über eine Erweiterung des Modulgrundformenkataloges nachgedacht werden, der in Zukunft auch das flexible und abwechslungsreiche Aufbauen der Module unterstützt.

DIE ELEKTRIK DER N-MODULE

In jedem Modul ist ein durchgehender Kabelbaum montiert. Dieser besitzt an der linken Modulseite einen 25-poligen D-Sub-Stecker, der fest am Modul angeschraubt ist.

Auf der rechten Modulseite befindet sich am Ende den Kabelbaumes eine 25-polige D-Sub-Buchse mit Gehäuse. Dieses Ende wird nicht festgeschraubt, sondern muss so lange sein, dass es am nächsten Modul bis zum angeschraubten Stecker reicht.
Zum Transport sollte im Inneren des Moduls eine Befestigungsmöglichkeit (z.B. Haken) für dieses Kabelende vorhanden sein.

Die gesamte Modulanlage ist für den Betrieb mit einer Digitalsteuerung vorgesehen. Um auch später keine Probleme mit der Größe der Anlage (Strombelastung durch Loks und Wagenbeleuchtung) zu bekommen, wurden die Stromkreise für vorderes Gleis, hinteres Gleis, Weichen- & Schaltdecoder und Beleuchtung elektrisch voneinander getrennt. Die Zusammenführung der Digitalstromkreise erfolgt erst an der Zentrale. Der Querschnitt für diese Leitungen (zwischen linker und rechter Modulseite) beträgt je 1,5mm², für den Gleisanschluss im Modul selbst reicht ein Durchmesser von 0,6mm.

Am Kabelbaum sind bereits die Anschlüsse für die beiden Gleise, Weichen- & Schaltdecoder sowie für die Beleuchtung (16V) herausgeführt. In die weiße Anschlussleitung der Beleuchtung muss eine Sicherung (1A flink 5x20mm) eingebaut werden. Diese verhindert bei einem Kurzschluss (z.B. einer Lampe) den kompletten Ausfall der Beleuchtung auf allen anderen Modulen.

Wie bereits beschrieben sind vorderes und hinteres Gleis getrennt, das bedeutet, beide Schienen müssen getrennt werden.

Für spätere Optionen, z.B. Rückmeldungen, müssen auch einseitige Abgänge vom Hauptgleis in beiden Schienen getrennt werden und einzeln angeschossen werden. Danach reicht die einseitige Trennung.